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Rossö ist eine bezaubernde, kleine Insel im nördlichen Teil des Schärengartens von Bohuslän, etwa 11 km südlich von Strömstad. Oft als „Tor zur Kostersee“ bezeichnet, ist sie bekannt für ihre Brückenverbindung (wodurch keine Fähre benötigt wird), ihre rote Granitlandschaft und ihre lange Tradition in der Fischerei.

?? Beschreibung
Rossö ist ein ruhiges, authentisches Fischerdorf, das sich gleichermaßen abgeschieden und gut erreichbar anfühlt. Die Insel ist geprägt vom Bohus-Granit – dem typischen glatten, rötlich-grauen Gestein der schwedischen Westküste. Sie hat eine ständige Bevölkerung, die im Sommer durch Besucher, die eine ruhige Alternative zu den geschäftigeren Städten auf dem Festland suchen, stark ansteigt.

Typische Küche
Die Küche auf Rossö ist stark von der Nähe zum Kosterhavet-Nationalpark geprägt.

Meeresfrüchte: Sie bilden das Herzstück der lokalen Küche. Freuen Sie sich auf frischen Hummer (saisonal), Langusten (lokal als „Havskräfta“ bekannt) und Garnelen.

Miesmuscheln: Die Region ist berühmt für ihre Miesmuscheln, die oft in einer cremigen Knoblauch-Kräuter-Brühe serviert werden.

Bohuslän Eierkäse (Äggost): Ein traditionelles regionales Dessert aus Milch und Eiern, oft mit Brombeer- oder Preiselbeermarmelade serviert.

Eingelegter Hering (Sill): Ein schwedisches Grundnahrungsmittel, das in jedem Café der Region zu finden ist und typischerweise mit neuen Kartoffeln und Sauerrahm serviert wird.

Natur & Nationalpark: Rossö ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Kosterhavet, Schwedens ersten nationalen Meerespark.

Västra Rossö & Kockholmen: Dieses Naturschutzgebiet erstreckt sich im Südwesten der Insel. Es zeichnet sich durch eine einzigartige Geologie aus, darunter „Riesenkessel“ (glatte Löcher im Gestein) und seltene Pflanzen wie den Gelben Hornmohn.

Granitklippen: Die Küste ist gesäumt von glatten Klippen, die sich ideal zum Sonnenbaden oder für einen Sprung ins salzige Skagerrak eignen.

Aktivitäten
Wandern: Gut markierte Wanderwege führen durch das Naturschutzgebiet Västra Rossö zur Halbinsel Kockholmen.

Baden: Beliebte Badestellen sind die Sandstrände und Felsvorsprünge in Hafennähe und im Naturschutzgebiet.

Kajakfahren: Die ruhigen Gewässer zwischen Rossö und den Kosterinseln sind ideal zum Paddeln.

Seehundsafaris: Von Strömstad oder dem Hafen von Rossö starten oft Bootstouren, um Seehunde beim Sonnenbaden auf den vorgelagerten Schären zu beobachten.

Einkaufen & Infrastruktur
Da es sich um eine kleine Insel handelt, konzentriert sich der Handel rund um den Hafen:

Rossö Hamncafé: Das gesellschaftliche Zentrum der Insel. Es dient als Restaurant und Café und beherbergt sogar eine kleine Kosterhavet-Ausstellung, in der man etwas über die Meeresfauna erfahren kann.

Lebensmittelladen: In Hafennähe gibt es meist einen kleinen saisonalen Laden für Lebensmittel und Eis. Für größere Einkäufe fahren die Bewohner nach Strömstad.

Feste & Veranstaltungen
Mittsommer: Wie ganz Schweden feiert auch Rossö die Sommersonnenwende Ende Juni mit Maibaumtanz und traditioneller Musik.

Hummersaison: Die Saison des „Schwarzen Goldes“ beginnt am ersten Montag nach dem 20. September. Dies ist ein wichtiges Ereignis für die örtliche Fischereigemeinde.

Sommerkonzerte: In den Juliwochen finden im Hafencafé häufig kleinere Akustikkonzerte oder traditionelle Tanzveranstaltungen statt.
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